«BA-ROCK!»

Datum und Ort
Mittwoch · 03. September 2025 · 19.30 Uhr
Mitwirkende
Ursula Sarnthein, Violine | Emanuele Forni, Erzlaute und Barockgitarre
Programm:
Johann Heinrich Schmelzer (ca. 1620–1680)
Aus «Sonatae Unarum Fidium»: Sonata Quarta
Aus «Handed On» von Dreamers’ Circus (DK)
Ales Engelska Engelsker (Ale Carr)
En liten MazarinVals (Ale Carr)
John the Music Lover. Polka (Nikolaj Busk)
Skånsk Mazurka (Ale Carr)
Fuglsang Jig (Ale Carr)
Riegl til Hugo. Reel (Rune Tonsgaard Sørensen)
Nicola Matteis (1650–1714)
I. Preludio
II. Giga: Al Genio Turchesco
III. Sarabanda: Adagio
IV. Allemanda ad imitazione d’un tartaglia
V. Un poco di maniera italiana. Aria ridicola
Traditionelle und zeitgenössische Volksmusik
«Ack Värmeland du sköna», trad., Värmland, Schweden
Harpleken, Väsen, Schweden
Antonio Vivaldi (1678–1741)
Sonate h-Moll für Violine und Basso continuo op. 2 Nr. 5 / RV 36
I. Preludio: Andante
II. Corrente: Allegro
III. Giga: Presto
Polska från Frykerud, trad., Värmland, Schweden
Polska efter Munter Johan, trad., Jämtland, Schweden
Da Lounge Bar, Annlaug Börsheim, Hardanger, Norwegen
Friggin’ Polska, Frigg, Finnland
Biografien:
Ursula Sarnthein, Violine
«Die Geige begleitet mich schon fast mein ganzes Leben. Ich liebe es, ihre unendlichen Möglichkeiten auszuloten und Musik zu spielen, die mich bewegt: aus allen Jahrhunderten und aller Herren Länder, auf der modernen Geige, der Barockgeige und der Bratsche.»
Die aus dem Rheinland stammende Bratschistin Ursula Sarnthein studierte Violine in Köln und Kopenhagen bei G. Košuta und E. Zeuthen Schneider sowie Bratsche an der Zürcher Hochschule der Künste bei Nora Chastain. Seit 1997 ist sie Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich.
Mit ihrem Streichtrio Trio Oreade studierte sie Kammermusik in Basel bei Rainer Schmidt und gewann zwei erste Preise bei Wettbewerben in München und Basel. Das Trio veröffentlichte zwei CDs bei bnm und ars-produktion.
Von 2017 bis 2021 spielte Ursula Sarnthein auf der Stradivari-Bratsche «Gibson» der Stradivari-Stiftung Habisreutinger und nahm mit diesem Instrument eine von der Presse begeistert aufgenommene CD mit Solowerken für Bratsche auf. Unter dem Titel «Nicht ganz allein» treffen Barockmusik, Klassik, Neue Musik und Volksmusik aufeinander. Die Werkauswahl spiegelt wider, wie wichtig ihr das Spiel in verschiedensten Musikstilen und die Zusammenstellung ausgefeilter Konzertprogramme sind, die mit persönlicher Ansprache und ungewöhnlichen Zusammenhängen das Publikum überraschen.
Nach der Auseinandersetzung mit Barockmusik auf modernen Instrumenten beschäftigt sich Ursula Sarnthein seit einiger Zeit intensiv mit der Barockgeige.
Emanuele Forni, Erzlaute und Barockgitarre
«Meine Herangehensweise an die Musik ist transversal, und immer gehe ich mit der gleichen Leidenschaft und dem gleichen Interesse wie ein Forscher an verschiedene Musikstücke heran. Schon vor langer Zeit hat mich eine gezupfte Saite an die Musik und den Akt des Spielens gefesselt: Ihre Resonanz hilft mir, Ideen zu verwirklichen und mich selbst kennenzulernen. Sie ist ein starkes Band, mit dem ein wichtiger Teil meines Lebens verbunden ist.»
Emanuele Forni studierte Gitarre und Jazz bei Alberto Ferra am European Music Institute in Wien sowie klassische Gitarre bei Lena Kokkaliari und Paolo Cherici am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand. In zeitgenössischer Musik wurde er bei Elena Casoli an der Hochschule der Künste Bern und in Alter Musik an der Schola Cantorum Basiliensis ausgebildet.
Er konzertierte unter anderem mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Venice Baroque Orchestra, dem Zürcher Kammerorchester und dem Orchester La Scintilla sowie unter Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Pablo Heras-Casado und Pierre Boulez. Projekte mit Sängerinnen und Sängern wie Cecilia Bartoli, Emma Kirkby und Sandrine Piau, mit klassischen Solisten wie Sergio Azzolini, Daniel Hope und Maurice Steger sowie mit zeitgenössischen Ensembles und Formationen für Alte Musik prägen seine Konzerttätigkeit.
Als Solist, Kammer- und Orchestermusiker trat Emanuele Forni in renommierten Sälen wie der Carnegie Hall in New York, der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, der Philharmonie Essen, dem Herkulessaal und dem Gasteig München sowie bei den Schwetzinger Festspielen auf. Seine Aufnahmen erschienen bei verschiedenen CD-Labels und wurden von zahlreichen Radio- und Fernsehsendern ausgestrahlt.
DANKE
Wir danken allen Förderstellen und auch jenen Unterstützerinnen und Unterstützern, die nicht genannt werden möchten.
