«JUST FRIENDS» | KLAVIERQUINTETT

Datum und Ort
Mittwoch · 14. Mai 2025 · 19.30 Uhr
Schweizer Geigenbauschule Brienz
Mitwirkende
Oszkár Varga, Violine | Erika Schutter, Violine | Sylvia Zucker, Viola | Flurin Cuonz, Violoncello | Yuka Oechslin, Klavier
Programm:
César Franck
Klavierquintett f-Moll
Biografien:
Oszkár Varga wurde in eineMusikerfamilie in Újvidék geboren, wo er im Alter von vier Jahren mit demGeigenspiel begann. Aufgrund des Kriegs im ehemaligen Jugoslawien zog er 1999mit seiner Familie nach Budapest, wo er seine Ausbildung bei Erika Tóth undanschließend bei Judit Szászné Réger fortsetzte. 2004 wurde er in dieMusikmittelschule Szent István in die Klasse von György Lendvai aufgenommen,die er 2009 als einer der besten Schüler seines Jahrgangs mit dem Abiturabschloss. Mit der Höchstpunktzahl wurde er an der Liszt Ferenc Musikakademiein Budapest aufgenommen.
Währenddessen besuchte er regelmäßig Meisterkurse bei Barnabás Kelemen inKaposvár, bei Dejan Bogdanovich in Italien und bei Alexander und Albert Markovin Frankreich.
Auf Einladung von Albert Markov verbrachte er ein Jahr in New York, wo erVollstipendiat am Long Island Conservatory war. Außerdem spielte er für MaximRysanov und Ivry Gitlis. Als Solist oder Kammermusiker trat er bereits in NewYork, Boston, Jerusalem, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Italien,Serbien, Kroatien und in Ungarn auf.
OszkárVarga ist derzeit Student der Franz-Liszt-Akademie in der Klasse von BarnabásKelemen und Katalin Kokas.
Erika Akane Schutter absolvierte ihre Studien bei Thomas Füri und bei Sebastian Hamann undschloss diese im Winter 2012 mit dem Solistendiplom ab. Ihre Leidenschaft giltder Kammermusik. Als Geigerin des Medea Trios gewann sie diverse Wettbewerbe(u.a. Migros Kammermusik-Wettbewerbs 2009). Sie konzertierte mit dem Trio inEuropa, den USA und in Japan. Seit 2014 ist sie Mitglied der Festival StringsLucerne und seit 2022 hat die sie die Position der Stimmführung 2. Violineinne. Ausserdem ist sie Zuzügerin im Tonhalle- Orchester Zürich, dem ZürcherKammerorchester und der Camerata Zürich. Von 2008 bis 2009 war sie Mitglied desGustav- Mahler- Jugendorchesters. Als Solistin trat sie mit Alban BergsViolinkonzert mit dem Luzerner Sinfonieorchester im KKL Luzern auf.
Seit 2012 unterrichtet sie ander Geigenbauschule Brienz das Fach Musik. Von 2017-2019 und 2020-2021 war siead interim im Tonhalle Orchester Zürich angestellt. Sie lebt mit ihrem Mann undihren zwei Töchtern in Liebefeld BE.
Sylvia Zucker ist eine renommierte Bratschistin mit einer vielseitigenLaufbahn als Kammermusikerin und Orchestermusikerin. Ihre musikalischeAusbildung begann sie auf der Violine bei Prof. Sebastian Hamann in Lübeck undLuzern. 2007 wechselte sie zur Bratsche und setzte ihr Studium bei MichelRouilly in Zürich fort. Das Konzertdiplom absolvierte sie mit Auszeichnung beiProf. Isabel Charisius in Luzern. Es folgten weiterführende Studien im BereichKammermusik beim Hagen Quartett in Salzburg sowie bei Walter Levin und Prof.Rainer Schmidt in Basel.
Die Kammermusik wurde zuihrer besonderen Leidenschaft: Bereits 2003 gründete Sylvia Zucker das GémeauxQuartett, das seither internationale Anerkennung erlangt hat. Neben ihrerkammermusikalischen Tätigkeit ist sie auch als Orchestermusikerin aktiv undseit mehreren Jahren festes Mitglied der Festival Strings Lucerne.
Flurin Cuonz wurde 1986 in Winterthur geboren und erhielt seinen erstenCellounterricht im Alter von acht Jahren bei Alfred Felder. 2001 wechselte erzu Rebecca Firth an die Musikschule Konservatorium Zürich. Nach der Matura imJahr 2006 setzte er das bereits zuvor begonnene Studium bei ThomasGrossenbacher in Zürich fort und schloss es 2009 mit dem Lehrdiplom mitAuszeichnung ab. Es folgte ein Performance Master bei Clemens Hagen inSalzburg, den er 2012 ebenfalls mit Auszeichnung abschloss.
Bereits während seinerStudienzeit wurde Flurin Cuonz mit verschiedenen Wettbewerbs- undStudienpreisen ausgezeichnet. Nach einem erfolgreichen Praktikum beimTonhalle-Orchester Zürich in der Saison 2008/09 wurde er dort regelmässig alsZuzüger eingeladen. Als gefragter Orchestermusiker ist er seither regelmässigals Solocellist in renommierten Klangkörpern wie dem Mahler Chamber Orchestra,der Camerata Salzburg, der Camerata Bern, der Kammerakademie Potsdam und beiden Bamberger Symphonikern zu hören.
Neben seiner Orchester- undsolistischen Tätigkeit widmet sich Flurin Cuonz mit grosser Leidenschaft derKammermusik. Prägende Impulse erhielt er dabei unter anderem von EckartHeiligers, Rainer Schmidt und Eberhard Feltz. Auch die pädagogische Arbeit istihm ein besonderes Anliegen, insbesondere das Unterrichten vonKammermusik-Ensembles. Seit Februar 2025 ist Flurin Cuonz Solocellist beimMusikkollegium Winterthur.
Yuka Oechslin ist ein französisch-schweizerischer Pianist, der sich durch seine Vielseitigkeit als Kammermusiker, Solist und Pädagoge auszeichnet.Geboren in Frankreich in eine Musikerfamilie – seine Mutter ist Pianistin, seinVater Cellist – erhielt er seinen ersten Klavierunterricht von seiner Mutterund absolvierte das Konservatorium in Nancy. Anschließend setzte er seineStudien an der Hochschule für Musik Basel fort, wo er 2011 den Master of Performance bei Filippo Gamba und 2013 den Master in Kammermusik bei AntonKernjak mit Auszeichnung abschloss. Weitere musikalische Impulse erhielt er vonrenommierten Künstlern wie Ferenc Rados, András Schiff und Erich Höbarth.
Als Mitglied des Medea Triosgewann Oechslin mehrere Preise, darunter den Migros-Kulturprozent KammermusikWettbewerb, die Orpheus Chamber Music Competition und den Prix des JeunessesMusicales. Mit dem Ensemble konzertierte er über ein Jahrzehnt hinweg in derSchweiz und international.
Neben seiner Tätigkeit alsPianist engagiert sich Oechslin auch als Pädagoge. Er unterrichtet an derMusikschule Biel und legt besonderen Wert darauf, seinen Schülerinnen undSchülern eine enge und positive Beziehung zur Musik zu vermitteln.
Seit 2016 leitet er gemeinsammit seiner Frau, der Cellistin Mirjana Reinhard, die Jahreszeiten Konzerte inder Kirche Blumenstein.
Oechslin ist auch eingefragter Begleiter und war von 2011 bis 2013 Akademist als Korrepetitor amZürcher Opernhaus.
Danke
Wir danken allen Förderstellen, die diese Konzertreihe ermöglichen. Danke auch an Unterstützerinnen und Unterstützer, die nicht genannt werden möchten.





