Saitenwelten

Datum und Ort
Mittwoch · 30. Mai 2027 · 17.00 Uhr
Mitwirkende
Payam Tagadossi, Violoncello | Sarah Verrue, Harfe
Programm:
Franz Schubert 1797-1828
Sonate für Cello und Harfe „Arpeggione“
Pjotr Iljitsch. Tschaikowsky 1840-1893
Nocturne für Cello und Harfe
Camille Saint-Saëns 1835-1921
Der Schwan aus Der Karneval der Tiere
Maurice Ravel 1875-1937
Pièce en forme de Habanera
Manuel De Falla 1876-1946
Asturiana, Nana, Cancion aus Siete canzones populares
Enrique Granados 1867-1916
Andaluza aus Danzas Españolas
Ernest Bloch: 1880-1959
Prayer für Cello und Harfe
Biografien:
Sarah Verrue entdeckte ihre Leidenschaft für die Harfe im Alter von 9 Jahren, obwohl sie aus einer belgischen Bauernfamilie stammt, in der klassische Musik kaum bekannt war. Ihre erste Lehrerin, Arielle Valibouse, begleitete sie auf dieser musikalischen Reise auf wunderbare Weise. Mit 24 Jahren wurde Sarah Verruezur Soloharfenistin des Tonhalle-Orchesters Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi ernannt. Zudem ist sie seit mehreren Jahren Gastharfenistin beim Lucerne Festival Orchestra.
Zu vielen renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchester der Wienern Staatsoper oder dem Orchestre de l’Opéra national de Paris unter der Leitung so namhafter Dirigenten wie Abbado, Muti, Rattle oder Dudamel wurde sie als Soloharfenistin eingeladen.
Die passionierte Kammermusikerin ist an zahlreichen europäischen Festspielen zu hören. Im Sommer unterrichtet Sarah Verrue junge Musiker und unterstützt sie als Coach beim Verbier Festival Orchestra. Seit 2024 widmet sie sich als Professorin für Harfe und Kammermusik an der Haute école de Genève dem musikalischen Nachwuchs.
Die Leidenschaft für das Cello begleitet den AescherKünstler Payam Taghadossi seit frühester Kindheit in Österreich und prägt seinen Weg als Musiker bis heute. Seine künstlerische Entwicklung fand ihre Flügel in der Ausbildung bei Thomas Grossenbacher und Rafael Rosenfeld, zwei der renommiertesten Cellisten der Schweiz. Unter ihrer einfühlsamen Anleitung formte er an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik FHNW Basel seine Technik, Musikalität und persönliche Stimme.
Als Praktikant im Tonhalle-Orchester Zürich entdeckte er die unvergleichliche Kraft des Orchesterspiels, bevor ihn das Sinfonieorchester Basel als festes Mitglied in seine Reihen aufnahm. Im West-Eastern Divan Orchestra, das für Frieden und Dialog steht, lebt er seine Überzeugung: Musik ist universell und kann Brücken bauen. Als stellvertretender Solocellist trägt er diese Botschaft auf internationale Bühnen.
Die Vermittlung von Wissen und Inspiration wurde zu einem weiteren essenziellen Bestandteil seines Lebens. 2020 übernahm er eine Lehrtätigkeit an der Zakhar Bron School of Music in Zürich, 2025 folgte die Berufung als Hochschulprofessor an die Haute école des arts du Rhin Strasbourg.
Danke
Wir danken allen Förderstellen, die diese Konzertreihe ermöglichen. Danke auch an Unterstützerinnen und Unterstützer, die nicht genannt werden möchten.














