«CROATIA MEETS SWITZERLAND»

Datum und Ort
Samstag · 15. März 2025 · 19.30 Uhr
Schweizer Geigenbauschule Brienz
Mitwirkende
Branimir Pustički, Violoncello | Alexander Ruef, Klavier
Programm:
Claude Debussy
Sonate pour violoncelle et piano
I. Prologue: Lent, sostenuto e molto risoluto
II. Sérénade: Modérément animé
III. Final: Animé, léger et nerveux
Petar Obradović
Spring for violoncello and piano
Part I – Marcia
Part II – Largo
Part III – Giocoso
Part IV – Dolce
Part V – Brillant
César Franck
Sonate pour violon et piano
Fassung für Violoncello und Klavier
I. Allegretto ben moderato
II. Allegro
III. Recitativo-Fantasia: Ben moderato – Molto lento
IV. Allegretto poco mosso
Biografien:
Branimir Pustički, Violoncello
Branimir Pustički studierte bei Valter Dešpalj in Zagreb, Reinhard Latzko in Wien und Jakob Kullberg in Stavanger. Während seines Studiums gewann er Preise bei Violoncellowettbewerben in Italien, Polen, Kroatien und Österreich. 2003 wurde er mit dem Zagreb Philharmonic/Amex-Preis als bester junger kroatischer Musiker ausgezeichnet.
Er ist als Solist, Kammer- und Orchestermusiker sowie als Lehrer an der Musikakademie Zagreb tätig. Kammermusikalisch arbeitet er insbesondere mit der Pianistin Petra Gilming und dem Trio 1887 zusammen.
Von 2008 bis 2024 war Branimir Pustički Solocellist des Kroatischen Rundfunk- und Fernsehorchesters. Zudem spielte er als Solocellist in zahlreichen europäischen Orchestern. Kammermusikkonzerte führten ihn durch Europa, Japan und die USA.
Mit dem Kroatischen Rundfunk- und Fernsehsinfonieorchester nahm er Werke für Violoncello und Orchester kroatischer Komponisten wie Juro Tkalčić, Marko Ruždjak, Milko Kelemen, Gordan Tudor, Krešimir Seletković und Rudolf Matz auf. Zudem spielte er das Cellokonzert von Pavle Dešpalj mit dem Dubrovnik Symphony Orchestra ein.
Alexander Ruef, Klavier
Alexander Ruef arbeitet als Pianist, Repetitor, Liedbegleiter und Klavierlehrer. Zudem ist er künstlerischer Co-Leiter der Konzertreihe «Das Lied – Liedrezitale Bern».
Er war musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen für Wagners «Die Meistersinger von Nürnberg» unter Philippe Jordan, Assistent von Philippe Herreweghe an der Opera Vlaanderen in Gent sowie Pianist bei den Salzburger Festspielen für Strauss’ «Ariadne auf Naxos» unter Daniel Harding.
Seine Laufbahn begann am Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich und am Theater Hagen, wo er unter anderem die musikalische Leitung von Brecht und Weills «Dreigroschenoper» innehatte. Anschliessend übernahm er die Studienleitung an der Staatsoper Hannover.
Alexander Ruef gastierte regelmässig als Chef de Chant an der Opéra national de Paris und an der Opera Vlaanderen. Er arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Philippe Jordan, Esa-Pekka Salonen, Philippe Herreweghe, Ingo Metzmacher und Daniel Harding zusammen.
Seine Ausbildung zum Konzertpianisten absolvierte er bei Erika Radermacher an der Hochschule für Musik in Bern. Mit dem Berner Trioraro veröffentlichte er die Gesamtaufnahme der Klaviertrios von Robert Schumann sowie Einspielungen von Violinsonaten der Schweizer Komponisten Adolphe Veuve und Fritz Brun.
Neben seiner Tätigkeit als Pianist, Kammermusiker und Liedbegleiter interessiert sich Alexander Ruef besonders für Kleinkunst und Chansons der 1920er-Jahre.
DANKE
Wir danken allen Förderstellen und auch jenen Unterstützerinnen und Unterstützern, die nicht genannt werden möchten.
