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Dachkammerkonzert
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11.1.2025
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19:30

«SOAKED IN COLOUR»

Datum und Ort

Samstag · 11. Januar 2025 · 19.30 Uhr
Schweizer Geigenbauschule Brienz

Mitwirkende

Isabel Pfefferkorn, Mezzosopran | Paul Handschke / Zoltan Despond / Anton Spronk
und Payam Taghadossi – Violoncelli

Programm:

Die Lotosblume
aus „Myrthen“
Robert Schumann, Heinrich Heine

Sento in seno
aus „Giustino“
Antonio Vivaldi

Dido’s Lament
aus “Dido and Aeneas”
Henry Purcell, Nahum Tate

Nachtgang
aus “3 Lieder, op. 29, Nr. 3”
Richard Strauss, Otto Julius Bierbaum

Asturiana
aus “Siete canciones populares españolas, Nr. 3”, Manuel de Falla

Polo
aus “Siete canciones populares españolas, Nr. 7”, Manuel de Falla

Habanera
aus “Carmen”
Georges Bizet

Temptation
Tom Waits

Somewhere
aus „West Side Story“
Leonard Bernstein


Oblivion
Astor Piazzolla

Love of my life
Freddie Mercury

Toxic
Cathy Dennis, Christian Karlsson,
Henrik Jonback, Pontus Winnberg

My Funny Valentine
aus „Babes in Arms“
Richard Rodgers, Lorenz Hart

Strange
Jamie Alexander Hartman, Stephen Samuel Wrabel,
Eric Leva, Celeste Epiphany Waite

Over the rainbow
Edgar Yip Harburg, Harold Arlen

Skyfall
Adele Laurie Blue Adkins and Paul Richard



Arrangements von Josef Hofer

Biografien:

Isabel Pfefferkorn, Mezzosopran

Die österreichische Sängerin erhielt früh Violin-, Cello-, Klavier- und Gesangsunterricht. Ihr Repertoire reicht von Alter bis zu zeitgenössischer Musik; daneben tritt sie auch als Pop- und Jazzsängerin auf.
Ein Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn ist das Debütalbum «Soaked in Colour», dessen Programm von Purcell bis Queen reicht. Begleitet wird sie darauf von einem Celloquartett. Das Album wurde in die Shortlist des OPUS Klassik und in die Longlist für den Preis der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.
Unter der Leitung von René Jacobs und mit dem Freiburger Barockorchester verkörperte sie die Euridice in Monteverdis «L’Orfeo» in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und dem Konzerthaus Freiburg. Am Opernhaus Zürich debütierte sie unter Ottavio Dantone als Ninfa in Monteverdis «Orfeo».
Weitere Engagements führten sie auf Liedtourneen durch Saudi-Arabien, die USA und Kanada. Sie sang Alt- und Sopransoli in Mahlers dritter und vierter Sinfonie, das Altsolo in Händels «Messiah» und Mendelssohns «Elias» sowie das Sopransolo in Schönbergs zweitem Streichquartett. Konzertauftritte führten sie unter anderem ins Wiener Konzerthaus, in die Tonhalle Zürich, ins Festspielhaus Bregenz und zu zahlreichen internationalen Festivals.

Paul Handschke, Violoncello

Paul Handschke wurde 1993 in München geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Cellounterricht bei Stefan Bohn, später bei Michael Weiss und David Grigorian. Neben zahlreichen Wettbewerbspreisen erhielt er den Förderpreis und ein Stipendium des Oberstdorfer Musiksommers sowie einen Studienpreis des Migros-Kulturprozent.Von 2012 bis 2018 studierte er bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Anschliessend absolvierte er ein Masterstudium bei Maximilian Hornung an der Hochschule für Musik und Theater München. In der Saison 2014/15 hatte er einen Zeitvertrag beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seit 2018 ist er Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich, seit Februar 2022 als Solocellist.

Zoltán Despond, Violoncello

Zoltán Despond stammt aus der französischsprachigen Schweiz. Von der Presse und seinem ehemaligen Professor Thomas Grossenbacher wird er für seine besondere Sensibilität und sein beseeltes Spiel gewürdigt. Seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker führt ihn regelmässig durch Europa. Er trat unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, in der Philharmonie Luxembourg, im Auditorio Nacional de Madrid, im L’Auditori Barcelona, im Konserthus Oslo, im DR Koncerthuset Kopenhagen, in der Alten Oper Frankfurt, im Leipziger Gewandhaus, in der Salle Gaveau in Paris, im Casino Bern, im Bozar Brüssel, im Mozarteum Salzburg und im Stadtcasino Basel auf.
Im Sommer 2022 gab er sein Debüt am Lucerne Festival. Darüber hinaus wird er regelmässig als Dozent zu Meisterkursen eingeladen. Im Mai 2024 unterrichtete er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Payam Taghadossi
Seine künstlerische Entwicklung wurde maßgeblich durch seine beiden Lehrer Thomas Grossenbacher und Rafael Rosenfeld an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik FHNW Basel geprägt. Er sammelte essentielle Orchestererfahrungen als Praktikant im Tonhalle Orchester Zürich, ehe ihn das Sinfonieorchester Basel fest engagierte. Seither wirkt er auch als Stv.
Solocellist im West-Eastern Divan Orchestra mit. Regelmäßig wird er von der Hochschule für Musik FHNW Basel als Prüfungs-Experte eingeladen. Zudem wurde er als Lehrer an die Zakhar Bron School of Music in Zürich berufen.


Anton Spronk
Zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation. Er gewann u.a. den 1. Preis beim Internationalen Mazzacurati Cello Wettbewerb in Turin, den Publikumspreis der Cello Biennale Amsterdam und war Semifinalist beim ARD-Musikwettbewerb. 2021 erhielt er den Dutch Classical Talent Award. Als Solist trat er mit renommierten Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester und dem Radio Filharmonisch Orkest auf. Er ist Solo-Cellist im hr-Sinfonieorchester Frankfurt und spielt ein J.B. Vuillaume Cello von 1865.

DANKE

Wir danken allen Förderstellen und auch jenen Unterstützerinnen und Unterstützern, die nicht genannt werden möchten.

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