Erika Schutter

Die Japanisch-Schweizer Violinistin Erika Schutter studierte bei Prof. Thomas Füri und Prof. Sebastian Hamann in Basel und Luzern sowie Kammermusik bei Prof. Anton Kernjak. Wichtige Impulse erhielt sie u.a. von Ferenc Rados, Erich Höbarth, András Schiff und Walter Levin. Als leidenschaftliche Kammermusikerin prägte sie über zehn Jahre das Medea Trio, mit dem sie zahlreiche Preise gewann und international konzertierte, u.a. in der Wigmore Hall London, den USA und Japan. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagiert sich Erika Schutter intensiv für eigene Konzertformate: Seit 2012 leitet sie die „Dachkammerkonzerte Brienz“, seit 2016 auch die Konzertreihe „Bärenstutz1“.
Als Orchestermusikerin wirkte sie als Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters und ist regelmäßig als Zuzügerin bei namhaften Ensembles wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, Zürcher Kammerorchester, Camerata Zürich oder Camerata Bern tätig. Seit 2014 gehört sie zum festen Kern der Festival Strings Lucerne, wo sie seit 2022 die Stimmführung der 2. Violinen innehat. Sie spielte u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam und dem Musikverein Wien – mit Solist:innen wie Maria João Pires, Hélène Grimaud, Pablo Ferrández, Midori und Regula Mühlemann.
Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie seit 2012 an der Geigenbauschule Brienz.